Sonntag, der 10. Februar 2008

Hera ad infinitum

Kanarische, deutschsprachige Medien meldeten am 7. Februar 2008, dass Frontex wieder vor den Kanaren patroulliert. Das liest sich dann so:

Die Kanarischen Küsten werden nun wieder geschützt. Seit wenigen Tagen hat die EU Agentur Frontex ihre Arbeit wieder aufgenommen. Die Militäroperation soll die erwarteten Flüchtlingsströme in Richtung Kanaren aufhalten. Ab dem kommenden Frühjahr werden sich mit der ruhiger werdenden See wieder vermehrt afrikanische Immigranten auf die lebensgefährliche Reise machen. EU Kommissar Franco Frattini sagte vorerst eine Unterstützung bis Ende des Jahres zu.

Wie das ganze 2007 ablief, lässt sich dort auch lesen:

Patrouillenboote bewachten die Küsten Marokkos, Mauretaniens Senegals und der Kapverden. 12.864 Afrikaner konnten sie so an ihrer Weiterfahrt zu den Kanaren hindern. Dies allerdings führt zu einer anderen traurigen Bilanz. Um den Kontrollen zu entgehen, haben viele Immigranten andere, längere Routen in Kauf genommen. Bis zu 2.000 Kilometer lang. Das hatte zur Folge, dass viele Afrikaner nicht mehr lebend die Kanaren erreichten. Genaue Zahlen über die Toten gibt es nicht. Von spanischer Seite wurde lediglich offiziell bestätigt, dass die Zahl der registrierten Toten 2007 gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist.

Dennoch:

Das spanische Innenministerium hat für 2007 eine positive Bilanz im Kampf gegen die illegale Immigration gezogen.

Menschenfeinde. Hier noch die Quelle.

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